16 Jahre nach der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland
wird klar, wie schwer sich die Bundesregierung tut, die ehemalige Deutsche Demokratische Republik an die
Bundesrepublik anzugleichen. Die Statistiken beweisen, dass die Wirtschaft – und somit die
Arbeitslosenzahlen im Osten der Republik sich zwar durchaus positiv entwickeln, allerdings geht die
Eingliederung schleppender voran als erwartet.
Während zwar die Zahl der Beschäftigungslosen im Osten um ein Vielfaches höher ist als im Westen der
Republik, beklagt Ostdeutschland noch immer den Mangel an Facharbeitskräften. Dies mag zum einen
daran liegen, dass gleich nach der Wende – also der Wiedervereinigung – viele ehemalige Bürger der
DDR in den Westen ausgewandert sind. Die Emigranten – sofern man davon überhaupt innerhalb eines
Landes sprechen kann – sind überwiegend im arbeitsfähigen Alter. Die ältere Generation – also die
der Rentner – blieb im Osten. Somit wird deutlich, dass die Wirtschaft im Osten nur träge voran
geht und teilweise sogar stagnierte.
Die Zuwanderer im Westen sorgen natürlich auch dort für ein wirtschaftliches Ungleichgewicht, da hier
mehr oder weniger die vorhandenen Arbeitsplätze auch noch auf die neuen Bürger mit aufgeteilt wurden.
Dies mag vielleicht einer der Gründe sein, warum die Bürger der Bundesrepublik der Wiedervereinigung auch
16 Jahre nach dem denkwürdigen Ereignis noch mit gespaltenen Gefühlen gegenüber stehen. Nicht selten
hört man, dass der Tag der Deutschen Einheit 2006 kein Grund zum Feiern wäre. Dies belegt eine
durchgeführte Forsa-Studie… Andererseits wollen aber auch knapp 90 Prozent der Befragten nicht wieder
auf den arbeitsfreien Tag verzichten. Ob und wie man diese Feststellung auslegen will, bleibt im
Auge des Betrachters.
Wenn allerdings weiter an der Integration und der Ausbildung der ostdeutschen Bürger gearbeitet wird, wird
auch bald diese „Mauer im Kopf“ fallen, denn immerhin haben unzählige Westdeutsche einen guten Arbeitsplatz
im Osten gefunden und wirken aktiv an der Zusammenführung von Ost und West mit.
Die Arbeitslosenzahlen stiegen zwar gleich nach der Wiedervereinigung im Westen Deutschlands, allerdings ist
16 Jahre nach dem Mauerfall durchaus eine wirtschaftliche Verbesserung am Arbeitsmarkt zu erkennen. Sowohl
emotional als auch wirtschaftlich wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis Deutschland auch wieder eine
gefühlte gesamte Nation unter den Bürgerinnen und Bürgern ist.
Dass Deutschland durchaus in der Lage ist, eine Einheit zu sein, wurde im Jahr 2006 deutlich veranschaulicht,
da sich sogar eine ostdeutsche Stadt für die im eigenen Land ausgetragenen Fußball Weltmeisterschaft eignete.
So War das Fußballstadion in Leipzig durchaus auf den Stand gebracht worden um den strengen Richtlinien der
Fifa zu entsprechen. Hier wird deutlich, wie groß der Aufschwung im Osten seit der Wende ist. Fußball
verbindet nicht nur die Menschen untereinander sondern auch eine Nation in sich. Einer durchaus positiven
Weiterentwicklung darf man sich auch unter der Regierungsführung von Angela Merkel sicher sein die sicher
im Sinne von einem gesamten Deutschland regieren wird.